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Kolumbien
Kolumbien hat derzeit etwas mehr als 64 Millionen Einwohner. Dreiviertel von ihnen wohnen in den Städten des Landes, allein jeder sechste Kolumbianer wohnt in der Hauptstadt Bogota. Die Bevölkerung ist dabei sehr ungleich auf das Staatsgebiet verteilt. Die meisten Kolumbianer wohnen an den Küsten und im Andenraum, knapp die Hälfte des Landes ist kaum bewohnt.
Im Gegensatz zu anderen Ländern Südamerikas ist Kolumbien weniger stark zentralisiert. Neben Bogota existieren mit Cali, Medellin und Baranquilla weitere Millionenmetropolen. Des Weiteren existieren andere Städte mit respektablen Einwohnerzahlen wie zum Beispiel Cartagena (952.036 Einwohner) , Santa Marta (398.368 Einwohner) oder auch Cucuta (742.689 Einwohner).
Zur Kolonialzeit waren in Kolumbien vor allem drei ethnische Gruppen vertreten: Indios, Spanier und die aus Afrika eingeschleppten Sklaven. Die heute in Kolumbien lebende Bevölkerung kann zum großen Teil als eine Mischung dieser Gruppen bezeichnet werden. Im 18. Und 19. Jahrhundert kamen neben Spaniern auch noch Menschen aus vielen anderen europäischen Ländern nach Kolumbien. Die sogenannten Mestizen, die sowohl europäische als auch indigene Wurzeln haben, stellen heute die größte ethnische Gruppe in Kolumbien dar. Weitere in Kolumbien lebende Ethnien sind beispielsweise Mulatten, Kreolen und Zambos. Kolumbianer afrikanischer Abstammung werden nicht selten als Afrokolumbianer bezeichnet.
Der Anteil der indigenen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung Kolumbiens liegt bei etwa drei Prozent. Insgesamt existieren etwa 102 indigene Volksgruppen.

Bildung

In Kolumbien beginnt die Schullaufbahn mit der Vorschule (preescolar). Anschließend kommen kolumbianische Schüler in Grundschule (educacion primaria), wo sie u.a. lesen und schreiben lernen. Anschließend endet die Schullaufbahn mit dem Besuch des Gymnasiums (eduacicion media). In der Regel dauert eine normale Schullaufbahn neun Jahre, vier Jahre in der Grundschule und fünf weitere auf dem Gymnasium. Nach diesen fünf Plichtjahren haben Schüler, die später eine Universität besuchen möchten, die Möglichkeit durch zwei weitere Jahre auf dem Gymnasium das sogenannte Bachillerato zu machen, welches dem deutschen Abitur entspricht. Die Möglichkeit Abitur zu machen und anschließend zu studieren steht allerdings in der Regel nur Schülern aus ökonomisch sehr gut gestellten Familien zur Verfügung.
Einige der kolumbianischen Universitäten gehören Rankings zufolge zu den besten in ganz Lateinamerika: Universidad de Los Andes de Colombia (Platz 24), Universidad Nacional de Colombia (Platz 27), Universidad de Antioquia (Platz 29), Universidad del Valle (Platz 38), Pontificia Universidad Javeriana (Platz 42).
In Kolumbien soll, so steht es in der Verfassung, umsonst und allen zugänglich sein, dennoch hatten im Jahr 2006 von 11 Millionen Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 17 Jahren keinen Zugang zur Schulbildung.
Der Alphabetisierungsgrad der erwachsenen Bevölkerung beträgt knapp 90%.
Nach Artikel 10 der kolmbianischen Verfassung ist Spanisch die offizielle Landessprache. Neben dem Spanischen sind noch etwa 65 indigene Sprachen verbreitet. Auf der Inselgruppe San Andres und Providencia sprechen fast alle Einwohner Englisch, das dort auch offizielle Amtssprache ist.
Des Weiteren existiert eine große Anzahl unterschiedlicher Dialekte. Während das Spanisch im Norden dem Spanisch anderer Karibikstaaten wie Panama, Venezuela oder Kuba ähnelt, erinnert der Dialekt in den südlichen Landesteilen ehr an das Spanisch anderer Andenstaaten wie Ecuador oder Peru.
In Kolumbien, wo Religionsfreiheit ein Grundrecht darstellt, sind etwa 93% der Bevölkerung katholisch. Die restliche Bevölkerung gehört u.a. dem protestantischen, muslimischen oder jüdischen Glauben an. Religiöse Feste werden in der Regel sehr ernst genommen. Bekanntestes Beispiel ist die Karwoche in Popayan, die mit ihren riesigen Prozessionen zu einem der größten katholischen Ereignisse weltweit zählt.
Lage

Kolumbien (República del Colombia, amtlich Republik Kolumbien) liegt im Nordwesten des südamerikanischen Kontinentes und grenzt im Norden an das Karibische Meer , im Nordwesten an Panama, im Osten an Venezuela, im Südosten an Brasilien, im Süden an Peru und Ecuador und im Westen an den Pazifik. Das Land hat eine Fläche von 1.138.748 km² und knapp 3000km Küstenlinie. Die Nord-Süd Ausdehnung beträgt etwa 1800km und die West-Ost Ausdehnung ca. 1.000km.
Entfernung: Bogota (Hauptstadt) - Frankfurt am Main: 9.108km
Zeitzone: UTC-5 Colombia Time (COT)

Regionen

Kolumbien gliedert sich in sechs Regionen: Die Anden, die Karibikküste, die Pazifikküste, die Inseln, Amazonien und das östliche Flachland.

Anden
Die Anden liegen im Westen des Landes und setzten sich aus drei Bergketten und ihren Tälern und mehreren bedeutenden Flüssen zusammen. Es ist die Region Kolumbiens die wirtschaftlich am produktivsten ist und die Wiege kolumbianischer Kultur und Bräuche. Die Anden-Region setzt sich aus den Departements Antioquia, Boyaca, Caldas, Cauca, Cundinamarca, Huila, Nariño, Norte de Santander, Quindio, Risaralda, Santander, Tolima und Valle del Cauca zusammen.

Amazonas
Die Amazonas-Region ist mit 35% der gesamten Staatsfläche die größte Region Kolumbiens. Sie befindet sich im Südosten und grenzt sowohl an Peru als auch an Brasilien. Die Departements, die zu dieser Region gehören, sind Amazonas, Caqueta, Guainia, Guaviare, Meta, Putumayo, Vaupes und Vichada.

Östliches Flachland
Die Region, die sich am Becken des Flusses Orinoco befindet, ist stark durch Landwirtschaft und intensiver Tierhaltung geprägt. Im Laufe der Geschichte war die Region im Zuge der Unabhängigkeit Schauplatz zahlreicher Schlachten. Das östliche Flachland besteht aus den Departements Arauca, Casanare, Meta und Vichada.

Pazifikküste
Die Pazifikküste Kolumbiens zeichnet sich durch ihren unglaublichen ökologischen Reichtum aus, der hier durch unzählige Nationalparks geschützt wird. Nirgendwo auf dem Planeten findet man eine größere Biodiversität als hier. Außerdem ist die Region Heimat der meisten Afrokolumbianer und vieler indigener Stämme. Sowohl Antioquia, als auch Cauca, Choco, Nariño und Valle del Cauca.

Karibikküste
Die Karibikküste weist durch dank des abwechslungsreichen Klimas ebenfalls eine sehr vielseitige Flora und Fauna auf. Viele vom Aussterben bedrohte Tierarten sind hier zuhause. Bekannt ist die Region außerdem führ das traditionelle Kunsthandwerk. Touristen werden hier mit traumhaften, malerischen Karibikstränden verzaubert. Zu der Karibi-Region gehören die Departements Atlantico, Bolivar, Cesar, Cordoba, La Guajira, Magdalena, San Andres y Provedencia und Sucre.

Inseln
Bei der Insel-Region handelt es sich nicht wie bei den anderen oben genannten Gebieten um eine spezielle Region, sondern um eine Reihe von Inseln die weit vom kolumbianischen Festland entfernt liegen. Zu diesen Inseln gehören beispielsweise die Insel Malpelo im Atlantik oder das Archipel von San Andres, das vor Mittelamerika liegt.

Die bedeutendsten Berge Kolumbiens:

Nevado de Santa Isabel (4.965 m)
Puracé, Nevado del Tolima (5.215 m)
Nevado del Ruiz (5.400 m)
Nevado del Huila (5.750 m)
Pico Cristóbal Colón (5.775m)
Pico Simón Bolívar (5.775m)

Die beiden letzteren gehören zur Sierra Nevada de Santa Marta, dem höchsten Gebirges Kolumbien und gleichzeitig dem höchsten Küstengebirge der Welt.
Kolumbien gehört weltweit zu den zehn Ländern mit der größten Artenvielfalt. In Kolumbien sind genauso viele Arten beheimatet wie im Nachbarland Brasilien, obwohl kolumbianische Staatsgebiet nur ein Zehntel so groß ist wie das des Nachbarn. Aufgrund der facettenreichen Biodiversität Kolumbiens geht man davon aus, dass 10% aller Arten in Kolumbien vertreten sind.
Die Pflanzenvielfalt des Landes ist überwältigend, man geht davon aus, dass Kolumbien zwischen 45.000 und 55.000 verschiedene Pflanzenarten beherbergt. Während die Orchidee zur Nationalblume Kolumbiens gewählt wurde, ist die Wachspalme der Nationalbaum des Landes.
Naturschutzgebiete und Nationalparks machen in Kolumbien ganze 31% des Staatsgebiets aus.
Amtlicher Staatsname: Republik Kolumbien; República de Colombia
Hauptstadt / Regierungssitz: Bogota
Nationalfeiertag: 20. Juli
Unabhängigkeit: 20. Juli 1810

Staatsform

Kolumbien ist seit 1886 eine Präsidialrepublik. Die Verfassung stammt aus dem Jahr 1991 und gilt als eine der fortschrittlichsten und umfangreichsten der Welt. Der Präsident wird vom Volk für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt und kann seit einer kürzlich erfolgten Verfassungsänderung einmal wiedergewählt werden. Die Aufgabe des Vizepräsidenten besteht darin, dem Präsidenten bei seinen Amtsgeschäften zu unterstützen.
Das wichtigste Exekutivorgan ist der Präsident, der nach US-amerikanischen Vorbild eine besonders starke Stellung inne hat, obwohl er eigentlichen von der Legislative, der Judikative und sogar einem Ombudsman kontrolliert wird.

Die Legislative besteht aus einem Zweikammer-Kongress und setzt sich aus Repräsentantenhaus (Cámara de Representantes) und Senat (Senado) zusammen.
Die Judikative wird von Consejo Superior de la Judicatura, Corte Suprema de Justicia, Corte Constitucional und Consejo de Estado gebildet.
Die kolumbianische Staatsflagge trägt die Farben Blau, Rot und Gelb, die man auch als bolivarische Farben bezeichnet. Das Design der Flagge wurde eigentlich für Venezuela entworfen, aber später auch für Ecuador und Kolumbien verwendet, die genau wie Venezuela von Simon Bolivar befreit wurden.

Administrative Gliederung

Kolumbien besteht aus 32 Departamentos (Amazonas, Antioquia, Arauca, Atlántico, Bolívar, Boyacá, Caldas, Caquetá, Casanare, Cauca, Cesar, Choco, Córdoba, Cundinamarca, Guainía, Guaviare, Huila, La Guajira, Magdalena, Meta, Nariño, Norte de Santander, Putumayo, Quindío, Risaralda, San Andrés und Providencia, Santander, Sucre, Tolima, Valle del Cauca, Vaupés, Vichada) und dem Hauptstadtdistrikt Bogotá.
Die Departamentos sind weiter in 1121 Gemeinden (Municipios) unterteilt.

Internationale Politik

Die Republik Kolumbien ist Mitglied in folgenden internationalen Organisationen:
UNASUR (Union Südamerikanischer Staaten)
OAS (Organisation Amerikanischer Staaten)
CAN ( Andengemeinschaft)
CELAC (Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten)
WTO (Welthandelsorganisation)
IDB (Interamerikanische Entwicklungsbank)
IWF (Internationaler Währungsfonds)
G3 (Gruppe der Drei)
UN (Vereinte Nationen)
Wirtschaft und Entwicklung

Kolumbien zählt zu den am stärksten wachsenden Schwellenländern der Welt. Seinen wirtschaftlichen Aufschwung verdankt das Land in erster Linie den reichen Rohstoffvorkommen, vor allem den Reserven an Steinkohle und Erdöl. Bis auf die Jahre 2007/2008 wuchs das BIP der Volkswirtschaft jährlich mit mehr als 4% und überflügelte damit nicht nur viele Länder der Region, sondern viele Schwellenländer weltweit.
Kolumbien gilt unter Investoren mittlerweile als höchst attraktiv. Im Jahr 2011 investierten ausländische Investoren ganze 13,2 Milliarden US-Dollar in das Land. Auch die Ratingagentur Standard & Poors hat ihre Einschätzung für das Land im Jahr 2011 aufgewertet, seitdem wird Kolumbien mit BBB+ bewertet. Trotz eines kurzfristigen Einbruchs des BIP in den Krisenjahren 2008 und 2009 sind die folgen der Wirtschaftskrise eher wenig spürbar. Strukturell wird die kolumbianische Wirtschaft zunehmend robuster gegenüber externen Schocks oder Krisen, was sich auch in den seit 2009 wieder stark wachsenden BIP wiederspiegelt.
Durch eine Vielzahl von Reformen ist es Kolumbien gelungen das Haushalsdefizit, die Inflationsrate und das Zinsniveau zu senken, was das Vertrauen der Verbraucher gestärkt und die Binnennachfrage angekurbelt hat.

Import & Export

Obwohl die meisten beim Stichwort Kolumbien zuerst an Kaffee denken, spielt das Geschäft mit der schwarzen Bohne in Kolumbien nur noch eine untergeordnete Rolle. Nur noch 15% der Exporterlöse stammen heute aus der Kaffee-Industrie. Durch die zunehmende Globalisierung der Weltwirtschaft rücken auch in Kolumbien neue Produkte in den Mittelpunkt der Wirtschaft, dazu gehören u.a. Schnittblumen, Bananen, Edelsteine, Südfrüchte, Tabak, Reis, Zucker, Zuckerrohr, Modeartikel, Textilien, Chemikalien und Lederwaren. Auch Rohstoffe sind, wie in vielen Ländern der Region, ein wichtiges Standbein der Wirtschaft. Zu den exportierten Rohstoffen gehören Erdöl und Erdölderivate, Steinkohle, Gold und Nickel.
Wichtigster Abnehmerländer Kolumbiens waren im Jahr 2010 die USA (42%), die Europäische Union (12,6%), die Volksrepublik China (5,2%) so wie das Nachbarland Ecuador (4,5%).
Zu den wichtigsten Importgütern gehören u.a. Kraftfahrzeuge, landwirtschaftliche Erzeugnisse, Papier und Karton sowie Eisen- und Stahlprodukte. Die meisten Güter wurden aus den USA (25,5%), China (13,4%), Mexiko (9,4%), Brasilien (5,9%) und Deutschland (4,1%) importiert. Insgesamt wurden im Jahr 2010 Waren im Wert von mehr als 38 Milliarden US-Dollar importiert, die Erlöse aus dem Export lagen bei etwas mehr als 40 Milliarden US-Dollar.
Bogota bietet so viele kulturelle Aktivitäten wie keine andere Stadt Kolumbiens. Ob Theater, Kino, Konzerte, Ausstellungen oder Sportereignisse, in Kolumbiens Hauptstadt hat man an jedem Wochenende die Qual der Wahl (Tickets gibts unter www.tuboleta.com). Während sich viele Einheimische an den Wochenenden auf den Weg in die riesigen Einkaufszentren machen, dürften für Touristen vor allem die traditionellen Wochenmärkte von Interesse sein, auf denen man das ein oder andere Souvenir ergattern kann.
Auch das Umland von Bogota ist bei Touristen als Ziel für Tagesausflüge beliebt. Insbesondere der Cerro Monserrate, auf dem eine weiße Basilika thront, ist einen Besuch wert. Von diesem Hügel aus, den man zu Fuß oder mit der Seilbahn erklimmen kann, hat man einen herrlichen Blick herab auf Bogota.

Neben seinen landschaftlichen Reizen und seiner kulturellen Vielfalt bietet Kolumbien auch eine ganze Reihe sportlicher Aktivitäten an:

Tauchen
Kolumbien wird als Ziel für Taucher immer beliebter. Getaucht werden kann sowohl an der Pazifikküste, der Karibikküste als auch auf den zahlreichen Inseln des Landes wie zum Beispiel Malpelo.

Rafting
Rafting ist in Kolumbien noch eine relativ neue Freizeitbeschäftigung. Nichtsdestotrotz bietet vor allem die Region um das Departement Santander beste Möglichkeiten dieser Sportart nachzugehen.

Reiten
In fast allen Gegenden Kolumbiens ist es möglich sich Pferde auszuleihen bzw. an geführten Touren auf dem Rücken der Vierbeiner die Natur zu erkunden.

Radfahren
Radfahren ist vor allem in den Regionen Boyaca und Santander sehr populär. Zunehmend setzten auch immer mehr Städte angesichts des erdrückenden Verkehrs auf das Rad und fördern dessen Nutzung durch den Bau spezieller Radwege in den Großstädten.

Tanzen
Für Kolumbianer gehört Tanzen zum Leben dazu. Von klein auf werden sie an die Kunst des Tanzens herangeführt. Ausländer ohne Vorkenntnisse haben in den zahlreichen Tanzschulen Kolumbiens die Möglichkeit, sich ein bisschen mit den typischen Tänzen wie Salsa, Cumbia und Merengue vertraut zu machen.

Baseball
Nach Fußball ist Baseball in Kolumbien die beliebteste Teamsportart. Vor allem im Norden an der Karibikküste wird in vielen Orten auf Baseball-Plätze treffen.
Die kolumbianische Küche ist so facettenreich wie das Land und seine Bevölkerung selbst und gilt als eine der besten Südamerikas. Neben landesweit typischen Gerichten wie den allseits bekannten Arepas, gibt es eine schier unüberschaubare Anzahl an regionalen Spezialitäten. Knapp die Hälfte des kolumbianischen Staatsgebiets ist vom tropischen Regenwald bedeckt, der eine breite Palette an Obst-, Gemüse- und Tierarten beheimatet. Diese Fülle an potentiellen Zutaten spiegelt sich in der unglaublichen Vielfalt unterschiedlicher Gerichte und regionaler Küchen wieder. Was ein Kolumbianer im tropischen Regenwald isst muss einem Kolumbianer aus den Metropolen dabei noch lange nicht schmecken. Das Essen von Meerschweinchen oder gerösteten Am meisten stößt bei den Kolumbianern aus den Städten beispielsweise auf genauso viel Unverständnis wie bei uns Europäern.
Kolumbien hat im Vergleich zu anderen Nachbarländern wie z.B. Peru (Ceviche) kein echtes Nationalgericht. Als bekanntestes und am weitesten verbreitetes Gericht kann man jedoch die Arepas, runde Maisfladen, bezeichnen. Arepas werden aus Maismehl hergestellt und in der Regel frittiert. Zum Servieren werden angeschnitten und je nach Belieben mit Hackfleisch, Fisch, Käse, Schinken, Reis, Gemüse oder auch Ei gefüllt. Traditionell werden Arepas zum Frühstück gegessen, aber auch am Nachmittag oder Abend sind die Teigfladen in speziellen Imbissrestaurants, Areperias oder auch Areperas genannt, in allen möglichen Variationen erhältlich. Zu Hause werden Arepas immer frisch zubereitet und warm serviert.

Die kolumbianische Küche besteht aus mehreren Regionalküchen.

Antioquia
Die Küche Antioquias ist ursprünglich in der Region zuhause, die oft auch als Eje Cafeteiro (Kaffe-Achse) bezeichnet wird. Das bekannteste Gericht der Küche Antioquias ist die Bandeja Paisa, welches von vielen Kolumbianern auch als Nationalgericht angesehen wird und sich aus einer Vielzahl von Zutaten zusammensetzt. Eine Bandeja Paisa besteht traditionell aus Bohnen, Reis, Hackfleisch, Wurst und gebratener Banane und wird aufgrund seiner Größe normalerweise auf einem extra großen Teller serviert. Andere Spezialitäten der antioquianischen Küche sind Arepas und Empanadas in zahlreichen Variationen, Tamal, Arroz con Pollo u.v.m

Bogota und Hochland
Die Gastronomie in Bogota ist stark von der Kultur der Muisca-Indianern sowie von europäischen Einwanderern geprägt worden. Erstere konsumierten vor allem mazamorra, ein lateinamerikanischer Nachtisch auf Mais-Basis. Mit Ankunft der Spanier wurde das Huhn zu einem festen Bestandteil der lokalen Küche und vor allem Eintöpfe und Suppen wurden in der Region populär. Speisen, die man auf jeden Fall mal probieren sollte sind Ajiaco, Lomo al trapo, Sabajon, Albojabana oder auch Merengon.

Cauca-Tal
Die Küche des Cauca-Tals gehört zu den leckersten und abwechslungsreichsten des ganzen Landes und blickt auf eine lange Tradition zurück. In der lokalen Küche verschmelzen sowohl spanische als auch afrokolumbianische Einflüssen. Zu den Spezialitäten der Region gehören unter anderem Tostadas de Platano Verde, Arroz Atollado, Sancocho de Gallina oder auch Sopa der Tortilla.

Karibische Küste
Die Gerichte an der Karibikküste Kolumbiens unterscheiden sich je nach Region stark in der Zubereitung und sind Ergebnis indigener-, europäischer, -schwarzer und mestizischer Kultur und Tradition. Das bekannteste Gericht der Region ist Sancocho, eine Suppe, die man jeden Tag und zu jeder Zeit essen kann und die in der Regel zusammen mit einer Portion Reis zu sich genommen wird. An der Küste enthält die Suppe aufgrund der Nähe zum Meer vor allem Fisch, aber auch andere Zutaten wie beispielsweise Rind- , Hirsch- oder auch Schildkrötenfleisch sowie Meeresfrüchte.

Getränke
Das wohl bekannteste kolumbianische Getränk ist der Kaffee, von dem viele behaupten, er sei der beste der Welt. Des weiteren ist chicha ein typisches nichtalkoholisches Getränk aus Kolumbien, das aus Lila-Mais hergestellt und mit einer gehörigen Portion Zucker versüßt wird. In der Regel wird chicha frisch serviert und ist alkoholfrei, aber es sind auch vergorene alkoholhaltige Varianten erhältlich. Die bekanntesten alkoholischen Getränke Kolumbiens sind Rum und Aguardiente. Ersterer ist in Kolumbien in der Regel sehr günstig und gleichzeitig von guter Qualität. Man trinkt ihn in mit Coca-Cola gemischt als cuba libre oder als canelazo gemischt mit Wasser, Zitrone, Zimt und Zucker.

In den größeren Orten, die von vielen Touristen besucht werden, findet man meistens auch Angebote für Vegetarier.

Hier einige Restaurants für Vegetarier im Zentrum Bogotas:
Restaurante Aquario: Café, Restaurant und Laden, Veganisches Essen. Avenida Calle 19 - No 7-54 - Piso 2 – Telf.: 2865188
Restaurante Boulevard Sésamo: Pastas, vegetarische Hamburger, Canelos u.a. Avenida Jiménez – No 4-64 – Telf.: 3417123
Restaurante El Champinon: jeden Tag ein anderes vegetarisches Gericht. Carrera 8ª – No 17-23 – Piso 2 – Telf.: 352 1892
Restaurante El Trópico: Reisgerichte, Bohnen, frittierte Bananen u.a. Carrera 8 - No 17-72 – Telf.: 283 5303
Wegen der Größe des Landes und der geographischen Abgeschiedenheit einiger Gebiete ist es schwierig eine einzige kolumbianische Kultur festzumachen. Vielmehr haben sich eine Vielzahl von kleineren Stämme angesiedelt. Diese entwickelten sich unterschiedlich schnell und waren von Zuwanderungen aus Europa, Afrika und Arabien beeinflusst. In der präkolumbischen Zeit bevölkerten zum Beispiel die Tayrona-, Sinú-, Calima-, Musica- Quimbaya, Tolima- und Tumaco-Kulturen das Land. Besondere Hinterlassenschaften der alten Kulturen sind drei archäologische Stätten (San Agustín, Tierradentro und Ciudad Perdida), sowie beeindruckende Goldschmiedearbeiten. Mit der Eroberung durch die Spanier wurden die meisten Kulturen ausgelöscht, ihre Städte zerstört und das Gold gestohlen. Seitdem gehören gut 90% der kolumbianischen Bevölkerung dem Katholizismus an.

Heute erfolgt die klassische Einteilung nach geographischen Kriterien. Die Kultur der Paisas entwickelte sich im bergigen Nordwesten des Landes. Diese Lage war ausschlaggebend für eine relativ unabhängige Entwicklung von den Spaniern. Den Menschen werden Eigenschaften wie Sparsamkeit, unternehmerische Tätigkeiten und Produktivität nachgesagt. Im Gegenzug dazu hat sich an der Karibikküste die Kultur der Costeños entwickelt. Die Bevölkerung ist größtenteils von afrikanischer Abstammung. Für die Region typisch sind Speisen wie Reis, Fisch, Kokosnuss und Bananen. Die dritte Hauptkultur bilden die Menschen aus den Llanos-Gebieten, die sich um Flussdelta des Orinoco angesiedelt haben. Die Llaneros, wie die Bewohner der flachen, fast hauptsächlich aus Weidegebieten bestehenden Gebiete, genannt werden sind vor allem durch ihr Gastfreundlichkeit und Reitbegeisterung bekannt. Auch der Joropo-Tanz und Musikstil ist charakteristisch für die kolumbianischen Cowboys.

Cuidad Perdida

Kolumbiens Ureinwohner, Stämme, die aus dem zentralamerikanischen Kontinent eingewandert waren, hinterließen uns einige wichtige archäologische Stätten. Die wohl bekannteste von ihnen ist die Ciudad Perdida, die verlassene Stadt. 1975 wurden die Ruinen der ehemaligen Stadt, welche etwa im Jahre 700 n.Chr. von der Tayrona-Kultur gebaut wurde, in der Region der Sierra Nevada de Santa Marta, an einem der Ufer des Flusses Buritaca, wiederentdeckt. Die aus etwa 250 kleineren Siedlungen bestehende Stadt bewohnten zu Hochzeiten bis zu 8.000 Menschen. Die gefundenen Überreste zeugten von einer, für ihre Zeit fortschrittliche, architektonische Raffinesse. Die Siedlungen waren an mehreren terrassenartigen Hängen gebaut und über befestigte Wege und Treppen verbunden. Es gab eine 12m hohe Steinmauer und eine ausgearbeitetes Kanalsystem, das die Erosion des Hangs verhinderte und eine gleichmäßige Verteilung des Wassers sicherstellte.
In Kolumbien gab es vor Ankunft der Spanier kein Großreich, sondern mehrere kleine Volksstämme. Die Kulturen der San Augustín, Chibcha und Tairona gehörten zu den ersten, die sich an einem Ort niederließen. Um 600 n. Chr. entwickelte sich die Hochkultur der Musica, die mit dem Bau von Tempelanlagen und Städten begannen. Mit Ankunft der Spanier wurde diese Kultur jedoch ausgelöscht.
Im Jahr 1525 gründeten die Spanier ihre erste Siedlung und unterdrückten in der darauf folgenden Zeit indigene Kulturen. Kurz nach der Spanischen Kolonisation wurden die ersten afrikanischen Sklaven nach Südamerika verschifft, die erst 1850 durch Tagelöhner ersetzt wurden.
Die Kämpfe der Kolumbianer für die Unabhängigkeit gegen Spanien begannen 1810. Neun Jahre später hatten sie Erfolg und gründeten die Republik Großkolumbien. 1886 erhielt das Land, nach mehrfachen Namensänderungen, den endgültigen Namen „República de Colombia“ zu Ehren von Christoph Kolumbus. Nach Kriegen, finanziellen und politischen Problemen kam es zunächst zum wirtschaftlichen Aufschwung, bedingt durch den Kaffeeexport. Dennoch hielten Spannungen im Land an, die 1948 in einem Aufstand und anschließendem Bürgerkrieg endeten. Hauptursache war die Ermordung des aussichtsreichen Präsidentschaftskandidaten Jorge Eliécer Gaitán.
Nach einem Putsch im Juni 1953 errichtete Gustavo Rojas Pinilla eine Militärdiktatur, die vier Jahre anhielt und durch einen Generalstreik beendet wurde. Im Anschluss wurde die Regierung aus einer Nationalen Front, einem Zusammenschluss liberaler und konservativer Parteien, gestellt, die bis 1974 anhielt. Heute ist Kolumbien eine Präsidialdemokratie.

Chronologische Geschichte seit 1810

1810 – 1824 Kolumbianischer Unabhängigkeits-Krieg
1903 Kolumbien verliert Panama, das ein eigener Staat wird
1964 Die FARC gründet sich
1969 Kolumbien ist Mitgründer des Andenpaktes
1986 Papst Johannes Paul II besucht Kolumbien
1993 Pablo Escobar wird von der Polizei in Medellin erschossen
2002 Alvaro Uribe wird Präsident
2004 Kolumbien tritt dem MERCOSUR bei
2010 Juan Manuel Santos wird Präsident
Die Kunstgeschichte Kolumbiens geht bis auf die Zeit vor Ankunft der spanischen Eroberer zurück. Im Goldmuseum Bogotas, das das weltweit das größte seiner Art ist, kann man viele dieser Kunstwerke aus der präkolumbianischen Zeit bewundern. Zu den angesehensten Künstlern des vergangenen Jahrhunderts gehören

Literatur

Die kolumbianische Literatur ist genauso facettenreich wie sein Volk, das spanische, indianische und afrikanische Wurzeln hat.

Gabriel Garcia Marquez ist das Aushängeschild der kolumbianischen Literatur. Sein wohl bekanntestes Werk ist der Roman Hundert Jahre Einsamkeit, der sich mehr als 30 Millionen mal verkaufte und dem Kolumbianer gar den Literaturnobelpreis bescherte.

Malerei

Einer der wichtigsten kolumbianischen Maler war Enrique Grau, der vor allem wegen seiner Darstellungen afro-kolumbianischer und indianischer Figuren bekannt wurde. Zusammen mit dem Maler Alejandro Obregón und Fernando Botero gehört er zu den bekanntesten Malern des 20. Jahrhunderts. Letzterer erlangte durch seinen ganz besonderen Stil internationale Berühmtheit. Seine Kunstwerke bilden den menschlichen Körper ab, besser gesagt, nur füllige Körper, die in Boteros ästhetischem Empfinden nach schön sind. Ab 1976 widmete er sich vor allem der Bildhauerei. Seine Werke wurden weltweit ausgestellt. Der dritte im Bunde, Alejandro Obregón war bekannt für seine politischen Motive und seinem Hang zur Kunstrichtung des Kubismus. Seine späteren Werke waren expressionistisch geprägt. Er war, genau wie Grau, Mitglied in der Grupo de Barranquilla, einer Gruppe von Schriftstellern, Malern und Philosophen, zu dessen elitärem Kreis auch der Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez gehörte.

Film

Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Kolumbien mehrere Unternehmen die versuchten eine eigene kolumbianische Filmindustrie aufzubauen und rentabel zu gestalten, aber die große Konkurrenz aus dem Ausland und die fehlende finanzielle Unterstützung von Seiten des Staates machten diesen Plan schnell zu Grunde. Seit dem Jahr 2003, indem in Kolumbien das sogenannte „Kinogesetz“ (ley de cine) verabschiedet wurde, konnten allerdings wieder einige Film-Projekte umgesetzt werden, der große Durchbruch bliebt dem kolumbianischen Kino bislang allerdings versagt.
In den ersten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts wurden in Kolumbien vor allem Landschaftsfilme gedreht. In den 70er Jahren erschienen zahlreiche Filme, die die menschliche Misere und Armut der ärmeren Bevölkerungsgruppen und vor allem auch der Straßenkinder übertrieben und oberflächlich darstellten , nur um internationale Popularität zu erlangen. „Gamin” von Ciro Duran war dabei eines der am heftigsten kritisierten Filmproduktionen, da es Straßenkinder ausschließlich als Diebe und Verbrecher darstellte anstatt objektiv korrekt zu bleiben.
Die Zeit seit 2003 wird oft als Wiedergeburt des kolumbianischen Kinos bezeichnet. Erfolgreiche Filme dieser Epoche sind „Soñar no cuesta nada” (“Träumen kostet nichts”) von Rodrigo Triana und „El colombian dream“ von Felipe Aljure, der das kolumbianische Kino mit technischen und erzählerischen Neuerungen revolutionierte.

Musik

Die Einflüsse der verschiedenen Kulturen spiegeln sich auch in der Musik Kolumbiens wieder, wodurch regionale Unterschiede entstanden sind. An der Karibikküste leben sehr viele Afro-Kolumbianer, die afrikanisch geprägte Musikstile bevorzugen. Beispiele hierfür sind der Vallenato und der Cumbia. Die afrikanischen Klänge der Pazifikküste zählen zu den am stärksten afrikanisch geprägten Musikstilen Südamerikas. Neu entwickelt hat sich hier der Champeta. In den kolumbianischen Anden hört man eine Verschmelzung spanischer und indigener Stilelemente, wie beispielsweise der Bambuco. Zu den beliebtesten Musik- und Tanzarten im Flachland zählt Joropo.Wie in vielen Ländern Südamerikas ist Salsa auch in Kolumbien weit verbreitet. Die Stadt Cali zählt mittlerweile als Welt-Hauptstadt des Salsa. Zudem breiten sich immer mehr moderne Musikrichtungen aus, wie zum Beispiel Rock und Hip Hop. Vor allem die Großstädte sind von diesem Wandel betroffen. So findet das größte kostenlose Rock-Festival Lateinamerikas „Rock al parque“ in Kolumbien statt. Die bekanntesten, international erfolgreichen Sänger des Landes sind Shakira, Juanes und Carlos Vives.

Januar
Volksfest von Manizales (Manizales Jazz-Festival, Manizales Film-Festival), Manizales (1. Woche)
Der Karneval der Schwarzen und Weißen, Pasto (03.-06.)
Karneval des Teufels, Riosucio (erster Freitag des Monats bis darauffolgender Mittwoch, alle 2 Jahre)
Festival Nacional del Río Suárez, Barbosa (05.-08.)
Honigfest, Oiba (4. Woche)
Fest der Corralejas, Sincelejo (3. Woche)
Hay Festival, Cartagena (letzte Januarwoche)
Start der Stierkampfsaison, Kolumbien
Zeit des Zuckerrohres, Villeta
Zeit des Reises, Aguazul
Sirenato del Mar, Tolu

Februar
Fest der Jungfrau von Candelaria, Cartagena (02.)
Karneval von Barranquilla, Baranquilla (Samstag bis Aschermittwoch)
Fest von Candelaria, Cartagena (Freitag bis Aschermittwoch)
Karneval des Feuers, Tumaco
Festival der Flachlandbewohner, Puerto (03.-06.)
Astronomie-Festival, Villa de Leyva (16.)
Fest zur jährlichen Ankunft der Fische, Honda

März
Internationales Fest des Kinos, Cartagena (eine Woche im Februar oder März)
Ibero-Amerikanisches Theater Festival, Bogotá (alle 2 Jahre 17. Tage im März oder April (während der Osterwoche))
Festival religiöser Musik, Popayán (Osterwoche)
Semana Santa, Kolumbien (Osterwoche)
Esel-Festival, San Antero (26.)
Fest der Lieder der Llaneros, Villavicencio
April
Internationales Fest der Legende des Vallenatos, Valledupar (letzte Aprilwoche)
Green Moon Festival, San Andrés
Fest von Cebu, San Martín
Festival des Krebses, San Andrés
Festival des europäischen Kinos, Bogotá (3. Woche)

Mai
Fest von San Pedro Und Festival des Bunde Tolimense, Espinal
Farmer-Fest, Socorro
Internationale Buchmesse, Bogotá (2 Wochen im April und Mai)
Fest der Wayuú-Kultur, Guajira (Mai oder Juni)
Festival des Cachama, Puerto Gaitan

Juni
Tomatina, Sutamarchán (1. Woche)
Festival Mono Nuñez, Ginebra (4 Tage im Juni)
Festival der „Arepa de Huevo“, Luruaco (letztes Juniwochenende)
Folklore-Fest von Tolima, Tolima
Folklore-Festival und Wahl der Nationalen Bambuco-Schönheitskönigin, Neiva (ab Mitte Juni)
Wahl der nationalen Ganadería-Schönheitskönigin, Monteria Cordoba (3./4. Woche)
Tango-Festival, Medellín

Juli
Folkloristisches Pazifik-Fest, Buenaventura (17.)
Festival von Sonne und Stahl, Sogamoso (20.)
Landwirtschaftliches Fest, Charalá
Fest der Ananas, Lebrija (Ende Juni/Anfang Juli)
Festival des Cumbia, El Banco (Mitte Juni bis Anfang Juli)
Internationales Joropo-Turnier, Villavicencio (5 Tage im Juni)
Kolumbien im Park, Bogotá
Meeres-Fest, Santa Marta (Ende Juli)

August
Blumenfest, Medellin (10 Tage in den ersten Augustwochen)
Drachenflug-Festival, Villa de Leyva (August)
Internationales Fest der Kulturen, Tunja (2 Wochen im August oder September)
Salsa im Park, Bogotá
Colombiamoda, Medellín
Erntefest, Pereira
Erdöl-Fest, Barrancabermeja
Sommerfest, Bogotá (03.-11.)
Kometen-Festival, Villa De Leyva
Festibuga, Buga
Nationales Fest der Landwirtschaft, Palmira

September
Jazz im Park, Bogotá
Nationaler Wettbewerb der bandas, Paipa (letztes Septemberwochenende oder erstes Oktoberwochenende)
Das „schöne Fest“, Bucaramanga (10 Tage im September)
Lateinamerikanisches Theater-Festival, Manizales (Ende August bis Mitte September)
Festival der folkloristischen Musik, Socorro

Oktober
Hip Hop im Park, Bogotá
Nationale Tourismus-Wahl, Girardot
Internationale Messe von Bogotá, Bogotá
Kino-Festival, Bogotá (3./4. Woche)
Nationalfest des Dudelsackes, Ovejas
Lateinamerikanisches Festival der folkloristischen Tänze, Guacarí
Nationaler Wettkampf der Duette, Armenia (02.-04.)
Coleo-Wettkampf, Villavicencio

November
Oper im Park, Bogotá
Internationales Fest der Folklore und des Tourismus der Llanos, San Martin (11.)
Festival “Pirarucú de Oro”, Leticia (Ende November)
Nationaler Schönheitswettbewerb, Cartagena

Dezember
Internationales Turnier von Contrapuenteo und La Voz Recia, Yopal Arauca (Anfang Dezember)
Expoartesanias, Bogotá
Parade der Tänze, Mythen und Legenden, Medellin (07.)
Lichterfest, Villa De Leyva (07.)
Kerzen- und Laternenfest, Quimbaya Quindio (07.)
Feria de Cali, Cali (Weihnachtszeit)
Aguinaldo Boyacense, Tunja (Weihnachtszeit)
Festival der Kunst “Erinnerung und Vorstellung”, Cartagena