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Tief verborgen in den Bergen der Sierra Nevada wartet auf den Entdecker eines der letzten Abenteuer in Südamerika. Die Ciudad Perdida ist eine der größten präkolumbianischen Stätten des Kontinents. Die Stadt wurde vermutlich im 800 Jhd. nach Christus von den Tayrona-Indianern erbaut, deren Nachfahren – die Kogi – noch immer in der Region leben und den Ort als Heilige Stätte verehren. In der Blütezeit lebten dort bis zu 8.000 Einwohner, bis die Stadt nach der Ankunft der spanischen Konquistadoren aufgegeben wurde. Lange blieb der Ort ein Mythos, bis er in den 70er Jahren von Grabräubern wiederentdeckt wurde.
Die „Verlorene Stadt“ kann nur in einer mehrtägigen Trekkingtour mitten durch den kolumbianischen Dschungel erreicht werden. Die Wanderung geht auf schlammigen Wegen durch feucht-heiße Nebelwälder, durch rauschende Flüsse, vorbei an Indianerdörfern, über Hochplateaus mit atemberaubenden Ausblicken durch eine der spektakulärsten Landschaften Kolumbiens. Immer wieder kreuzen die Kogi-Indianer in ihrer typischen weißen Kleidung unseren Weg, die sich selbst als Wächter der Erde und Bewahrer der Natur sehen.
Die Wanderung durch das schwül-heiße Klima ist nicht zu unterschätzen und kann in der Regenzeit zu einer echten Herausforderung werden.

MPT-Hinweis: Die Unterbringung erfolgt in einfachen Camps in Stockbetten oder Hängematten. Je nach Belegung können die Camps wechseln.

Schwierigkeit: mittelschwer (Trockenzeit)

Beste Reisezeit: Januar bis März & Mai bis Juli (Trockenzeit)

Highlights

  • Spektakuläre Dschungellandschaften
  • Begegnungen mit den Kogi-Indianern
  • Baden im Rio Buritaca
  • Steinterrassen der "Lost City"

ab 450 €
ab/bis Santa Marta